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Die Wirbelsäule ist das Achsenorgan des Menschen, das uns aufrecht hält, uns beweglich macht und das empfindliche Rückenmark schützt.
Leider haben jedoch bereits 40% der erwachsenen Bevölkerung Probleme am Rücken - in den westlichen Industrieländern ist es die Volkskrankheit Nummer eins.
Immer häufiger sind auch junge Menschen unter zwanzig Jahren davon betroffen. Rückenschmerzen sind immer ein Alarmzeichen und sollten ernst genommen werden. Ob als chronische Kreuzschmerzen, plötzlicher Hexenschuss oder verschleißbedingte Erkrankung.
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Die Wirbelsäule ermöglicht es dem Menschen aufgrund ihrer einzigartigen Bauweise Bewegungen in allen Ebenen auszuführen, sie führt und schützt in ihrem Inneren, dem Wirbelkanal, das Rückenmark bzw. die Nervenwurzeln.
Wie ist die Wirbelsäule aufgebaut?

- Abnutzung oder Arthrose der Wirbelgelenke (Facettengelenksarthrose)
- Vorwölbungen oder Protrusionen der Bandscheiben
- Bandscheibenvorfälle (Discusprolaps)
- Einengung der Nervenaustrittslöcher (Foraminalstenosen)
- Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)
- Chronische Rückenschmerzen oder Beinschmerzen
- Osteoporose und Wirbelkörperbrüche
Zur Diagnostik der o.g. Erkrankungen gehört neben einer eingehenden fachorthopädischen Untersuchung selbstverständlich auch eine differenzierte und qualitativ hochwertige Bildgebung mit Röntgen, Computertomographie und Kernspintomographie (MRT). Eine fachärztlich neurologische Untersuchung ist im Einzelfall zusätzlich erforderlich. Die in Frage kommende Therapie wird dann individuell nach intensiver differentialdiagnostischer Abwägung mit dem Patient festgelegt. Hierbei gehen konservative Behandlungsmethoden wie Schmerztherapie, Physiotherapie, Akupunktur, orthopädietechnische Versorgungen in minimal-invasive und operative Maßnahmen über.


