Eine neue Studie aus Italien zeigte nun deutlich auf, dass in der Patientengruppe, die postoperativ nur mit Kompressionsstrümpfen versorgt wurden die Häufigkeit von asymptomatischen proximalen tiefen Beinvenenthrombosen, symptomatischen venösen Embolien und Todesfällen mit einer Häufigkeit von 3,2% vorkamen. Bei den Patienten, die mit niedermolekularem Heparin nachbehandelt wurden lag die Häufigkeit nur bei 0,9%.
Fazit der Studie: Bei allen Patienten, die am Knie arthroskopiert werden, sollte eine Thromboseprophylaxe mit niedermolekularen Heparinen erfolgen.
Quelle: Orthopädie & Rheuma 8.2008

