
Das Virus der Schweinegrippe hat das geschafft, wovor man sich bei der Vogelgrippe immer gefürchtet hat: Es kann von Tier auf Mensch und von Mensch zu Mensch übertragen werden. Und noch ein Faktor lässt die Angst wachsen: der Grippe-Virus vom Typ A/H1N1 ist derselbe wie bei der Spanischen Grippe, die von 1918 bis 1920 weit mehr Menschen tötete als der Erste Weltkrieg.
Je nach Schätzung starben 25 Millionen Menschen bis 50 Millionen Menschen daran. Und es gibt noch eine beunruhigende Parallele zu damals: Auch bei der aktuellen Schweinegrippe in Mexiko sind vor allem junge Menschen betroffen.
Die WHO warnt dennoch vor einer Hysterie und gibt aktuell bekannt, dass die Situation unter Kontrolle ist. Welweit sind 17 Länder betroffen, 6 Fälle sind derzeit in Deutschland bekannt.
Wie kann man aber die Schweinegrippe erkennen?
Das Virus A/H1N1 ruft influenzaartige Symptome hervor: Husten, Schnupfen, Fieber, Gelenkschmerzen. Sie unterscheidet sich in ihren Symptomen damit also nicht von vielen anderen Infekttypen.
Was tun beim Auftreten von Symptomen wie zum Beispiel Gelenkschmerzen?
Anders als bei degenerativen Krankheitsprozessen der Gelenke wie der Arthrose, treten Gelenkschmerzen hier also nicht isoliert auf, sondern sind mit den sonst üblichen Symptomen bei einer Erkältung verbunden. Eine Ausnahme bilden die entzündlichen Prozesse wie die Arthritis hier kann ebenfalls der ganze Skelettapperat betroffen sein. Sollten allerdings keine weiteren Symptome auftreten, ist eine orthopädische Abklärung sicher die erste Option. Beim Auftreten von weiteren Symptomen sollte ein Arzt konsultiert werden, der dann im Zweifel eine virulogische Abklärung einleiten kann.

